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Die Astrid-Lindgren-Schule ist seit 2003 Umweltschule in Europa. Seit dieser Zeit werden regelmäßig überwiegend nachhaltige Projekte zum Thema Klimaschutz durchgeführt.  

Schnecke in der HAnd

Neuigkeiten

Wir haben jetzt „Schulbienen“. Die Bienenstöcke stehen im Innenhof und werden unter der Leitung von Frau Scharpekant, die auch Imkerin ist, mit ihrer Klasse betreut.

Unsere Schule wurde 2019 zum 9. Mal als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. In einem feierlichen Festakt wurden 90 von insgesamt 320 ausgezeichneten Schulen in Niedersachsen in der Regionalabteilung Osnabrück geehrt. Grußworte gab es dabei von der Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium, Frau Willamowius, von Frau Prof. Dr. S. Menzel-Riedel, Präsidentin der Universität Osnabrück und einem Vertreter der Stadt Osnabrück, Herrn Bajus, (Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen).
Übergeben wurden die Urkunde und Umweltflagge von der Landeskoordinatorin Frau Cronshagen. Als Vertreterinnen der Astrid-Lindgren-Schule nahmen Frau Maren Poppinga und Frau Claudia Henkel die Glückwünsche entgegen.

Auszeichnung

INFO:
Die Umweltschulen können sich alle zwei Jahre um den Umweltpreis bewerben. Dabei müssen zwei Handlungsfelder zum Thema „Umwelt“ ausgewählt, beschrieben und umgesetzt werden.


Nachhaltigkeitsprojekte


SCHULGARTEN 

      Marmelade 
Unsere Schule besitzt einen großen Schulgarten, in dem wir gemeinsam arbeiten, lehren, lernen und forschen. Dieser Garten der Astrid-Lindgren-Schule ist ein Lehrgarten, der zu allen Jahreszeiten als grünes Klassenzimmer im Bereich Geistige Entwicklung - aber auch im Bereich Lernen - aktiv genutzt wird.
Am wöchentlichen Tag zur Berufsorientierung und in AG´s lernen die Schüler*innen, wie man einen Garten pflegt und gestaltet. Sie säen, pflanzen und ernten. So erfahren sie einiges über die Grundlagen des Gartenbaus. Das Obst und Gemüse wird weiterverarbeitet und vermarktet. Alles, was im Lehrgarten zu sehen ist, wurde von den Schüler*innen im Laufe der Jahre selbst gebaut, gepflastert und gepflanzt. 
Schüler*innen, die körperlich nur eingeschränkt arbeiten können, haben die Möglichkeit, an Hochbeeten zu stehen oder vom Rollstuhl aus zu arbeiten. 

   

Wir alle lernen darüber hinaus viel über Natur- und Tierschutz. 
Es gibt auch ein Raupen- und Schmetterlingsbeet, eine Kräuterspirale, eine kleine Obstbaumwiese, Nistkästen, einen Teich, eine Benjeshecke und vieles mehr.  Auch ein Sinnesgarten mit Barfußpfad, Klangmobiles und Duftsträuchern gehört zu diesem Garten. 


TEICH

Den Teich haben wurde in einem Projekt aus dem Bereich Geistige Entwicklung 2006 unter Anleitung des Naturschutzbundes (NAJU) angelegt. Seitdem wird er gehegt und gepflegt. Vorher verirrten sich immer wieder Frösche und Kröten auf der Suche nach Wasser in den Keller der Schule und starben dort. Deshalb hatten wir beschlossen, den Fröschen wieder eine Heimat zu geben. 

Ganz früher gab es einen See, wo jetzt die Schule steht. Den gab es irgendwann nicht mehr, aber Frösche und Kröten kehren zum Laichen immer wieder an den Platz zurück, wo sie geboren sind.
Manchmal finden wir auch kleine Fische (Moderlieschen) im Teich. Außerdem gibt es dort natürlich noch eine Menge anderer Wasserbewohner. Diese werden im Unterricht erforscht


LEHRPFAD

Im Rahmen einer Projektwoche haben wir einen - in der Region ganz besonderen - Schulgarten-Lehrpfad erstellt. Lesende und nichtlesende Schüler*innen können sich auf 14 Schildern in Bild und Wort über die einzelnen Stationen des Gartens informieren. Die Tafeln wurden zum Teil von Schüler*innen der Schule selbst gestaltet. Den Druck hat die Firma Güko-Druck aus Edewecht gesponsert. Die Metallschilder wurden im Berufsbildungszentrum der GPS (Gesellschaft für paritätische Soziale Dienste) in Edewecht gefertigt, in deren Werkstatt ehemalige Schüler*innen arbeiten.


INSEKTENHOTEL

Es gibt ein großes Insektenhotel, das von vielen Wildbienen und anderen Insekten bewohnt wird. So kann dem Thema „Bienensterben“ an der Astrid-Lindgren-Schule aktiv entgegengewirkt werden. Dieses Insektenhotel wurde von Schüler*innen und Lehrer*innen selbst gebaut. Es wird vom BO-Tag Gartenbau sowie von Umwelt - AG´s betreut und gepflegt.

Inzwischen ist noch eine Wildblumenwiese vor der Schule hinzugekommen, so dass die Insekten auch dort ihre Nahrung finden können.


UMWELTORDNUNG und ENERGIESPARLOGOS

   

Wir haben über die Jahre eine schuleigene Umweltordnung erstellt, die immer wieder überarbeitet wird. Wir haben Schilder mit Fotos zur richtigen Mülltrennung für Leser und Nichtleser und Poster zu Energiesparmaßnahmen gemeinsam mit den Schüler*innen entwickelt und in jeder Klasse aufgehängt.

Es gibt das schuleigene Logo „Tu was!“, das Schüler*innen und Lehrer*innen zum Energiesparen auffordert sowie selbstentwickelte Aufkleber, z.B. an Wasserhähnen oder bei der Toilettenspülung, aber auch an Lampen, Fenstern, Kühlschränken, Spülmaschinen, Schaltern und Türen.


UMWELTCHECKER

Die Umweltchecker “checken“ und evaluieren bestehende Umweltmaßnahmen an der Schule regelmäßig. Man erkennt sie an ihren besonderen T-Shirts. Sie gehören zur UNESCO-AG. Unsere Schule hat für diese Tätigkeit von der Allianz-Umweltstiftung einen Preis über 1000,- Euro erhalten. (Näheres zu den „Umweltcheckern“ findet ihr auf der UNESCO-Seite.)


ALTGLASSAMMLUNG

Unter dem Motto „Glas ist wertvoll“ führen wir mit Schüler*innen der höheren Klassen einmal monatlich einen Altglasdienst durch. Dabei werden Altglasbehälter, die in der Schule aufgestellt sind, mit dem Handwagen abgeholt und zum Altglascontainer gebracht.


GRÜNE UMWELT - BOX: SAMMELDRACHE „MEIKE“

Wir nehmen mit der Grünen Umweltbox und dem Sammeldrachen "Meike" der Fa. Interseroh am Recycling von alten Tonerkartuschen, Druckerpatronen und Handys teil. Wir sammeln diese in der Box. Die leeren Druckerpatronen werden von der Firma gereinigt, aufbereitet und neu befüllt. Auch die Tonerkartuschen und alten Handys werden wiederverwertet.

Wenn die Box voll ist, wird sie von der Fa. Interseroh verpackt abgeholt und wir bekommen eine neue Box zum Befüllen. Der Inhalt wird von der Firma gesichtet und es werden uns dafür Punkte gutgeschrieben. Diese Punkte sammeln wir, bis wir genug haben. Dann können wir sie gegen Spiele, Bücher oder andere Sachen eintauschen.

So tun wir etwas für die Umwelt, indem wir Müll vermeiden und alte Dinge wiederverwertet werden können. Und wir tun auch etwas für uns, indem wir die Punkte gegen Dinge eintauschen können, die uns Spaß machen, wie zum Beispiel Pausenspielzeug.


GEWÄSSERSCHÜTZER

Vor einiger Zeit haben wir das Projekt „Gewässerschützer“ begonnen, in dem wir einen kleinen Fluss („Espergöhler Bäke“), der durch Edewecht fließt, regelmäßig von Plastikmüll säubern, damit dieser nicht in die nahe Nordsee gelangt. Dieses Projekt wird durch die Bürgermeisterin und den Gewässerverband unterstützt.


FRIDAYS FOR FUTURE

Wir haben zusammen mit dem Gymnasium in Edewecht an einer Fridays for Future Demo teilgenommen. Dabei hatten unsere Schülervertreter*innen Gelegenheit mit der Bürgermeisterin Frau Lausch über umweltfreundliche Verbesserungen an unserer Schule zu sprechen.


SCHULBIENEN

Unter dem Motto „Es summt und brummt an der ALS“ sind in unseren Innenhof Bienenvölker eingezogen. Damit die Bienen auch im Frühling genug Futter finden und sie von allen beobachtet werden können, haben wir hier Frühblüher und andere Blumen gepflanzt. Gut ausgestattet mit Imkerhut, Smoker und Co. können wir gemeinsam an und mit den Bienen arbeiten.

Dabei entstehende Produkte, wie Honig oder Bienenwachstücher, sollen vermarktet werden.

Das Projekt „Schulbienen“ (Bienenhaltung, Schulimkerei) wird von der Klasse 8A und ihrer Klassenlehrerin, Frau Scharpekant, geleitet, aber soll in Projektwochen als Projekt auch für andere Schüler zugänglich sein.

 


ARBEITSKREIS SCHULGÄRTEN IM AMMERLAND

Vertreter der Schule nehmen an regelmäßigen Treffen des „Arbeitskreises Schulgärten im Ammerland“ teil, die vom Umweltzentrum organisiert werden.

Zum Thema „Schulgarten“ haben wir in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Ammerland, das unsere Schulgartenarbeit seit vielen Jahren durch regelmäßige Projekte begleitet und unterstützt, folgende Beiträge veröffentlicht:

Ute Aderholz/ Maren Poppinga:
Grün durchs Jahr – mit dem Schulgarten alle Kinder und Jugendliche fördern.
Raabe Verlag-Praxisbegleiter für die Schulleitung. Inklusion Schulleitung, Ausgabe 18, Januar 2017
(dies ist ein Ratgeber für Schulen, die einen Schulgarten anlegen wollen)

Maren Poppinga/Ute Aderholz:
Ist das eine Blume oder Unkraut? – Schulgartenarbeit mit heterogenen Lerngruppen.
Raabe Verlag-Praxisbegleiter für die Schulleitung. Inklusion Schulleitung, Ausgabe 20, September  2017
(dies ist ein Bericht aus der Schulgarten-Praxis der Astrid-Lindgren-Schule mit konkreten Beispielen zur Umsetzung im Unterricht)