Integrative "Young Coach"-Ausbildung gestartet
Als Mitglied der "The Football Club Social Alliance" beteiligte sich der SV Werder Bremen vergangene Woche an der Neuauflage der integrativen "Young Coach"-Ausbildung. Gemeinsam mit ihren zukünftigen Young Coaches Jenny Brendecke, Michael Denkewitz, Rojaht Celik und Jannik Wemken reisten die Werder-Trainer Tim Juraschek und Michael Arends zum ersten von zwei Ausbildungsworkshops nach Leverkusen.

Insgesamt zwölf Teilnehmer hatten sich über die beteiligten Clubs - neben dem SV Werder Bremen auch Bayer 04 Leverkusen und der FC Basel 1893 - für das Ausbildungsprogramm angemeldet. Ein Instruktorenteam bestehend aus Sonderpädagogen, Mitarbeitern der Sozialabteilungen der Clubs und Fußballtrainern leitete die Ausbildung. Tim Juraschek, Abteilungsleiter CSR-Management beim SV Werder Bremen, schätzt dieses Teamwork sehr. "Es ist schön zu sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen Trainern verschiedener Profivereine und den Young Coaches funktioniert und harmoniert. Auch wenn man sonst in Konkurrenz steht, lernt man bei diesem Projekt miteinander und voneinander."
Im ersten Teil der dreiteiligen Ausbildung zum Young Coach im Behindertenfußball lernten die Teilnehmer nicht nur ein Kindertraining zu gestalten, sondern auch gleich zu zweit als "Young Coach Tandem" eine Trainingseinheit zu leiten. Je ein Jugendlicher mit einer Behinderung und ein erwachsener Teilnehmer ohne Behinderung führten zusammen eine Kindergruppe der Bayer 04 Handicap-Mannschaft bei ihrem Freitagtraining an und absolvierten mit ihnen Aufwärmspiele und technische Übungen.
Das Bremer "Young Coach Tandem" Michael und Jannik freute sich über ihren gemeinsamen Einsatz. "Ich konnte viele neue Impulse für die Praxis mitnehmen und habe durch die Arbeit mit Jannik dazugelernt" meinte Michael und Jannik entgegnete: "Es war richtig cool mit Micha. Er hat mir viel beigebracht. Wenn ich nicht mehr weiter wusste, als wir mit den Kleinen trainiert haben, hat er mir geholfen."
Michael Arends, Mitarbeiter in Werders CSR-Management, beeindruckt die Entwicklung der Young Coaches. "Das Zusammenspiel der Tandems ist sehr interessant zu beobachten und steigert sich von Tag zu Tag. Das ist klasse."
Das abwechslungsreiche Programm mit viel Raum für Spiele und Fragen schweißte die lerneifrigen Teilnehmer und Ausbilder in kurzer Zeit zusammen. Jenny, Ausbildungsteilnehmerin und Sonderpädagogin, fand die Programminhalte genauso wie die Atmosphäre ausgezeichnet. "Ich habe selten erlebt, dass sich eine Gruppe so schnell findet und ich habe unheimlich viel gelacht. Vielen Dank! Ein großes Kompliment ans Team!"
Neben dem Workshop besichtigte die Gruppe auch gemeinsam die BayArena und besuchte am Samstag das Bundesligaspiel der Werkself gegen die Grün-Weißen.
Das 2. Ausbildungsmodul findet in vier Wochen in Bremen statt. Beim einwöchigen Special Youth Camp der "Alliance" in Basel (28.07.-02.08.13), dem jährlichen Fußball- und Sommerlager für Jugendliche mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung, werden die Teilnehmer eigene Trainingseinheiten leiten und damit ihre Ausbildung als Young Coaches im Behindertenfußball beenden.
(c) Text und Foto WERDER Bremen
"100% Werder-Cup": Finalrunde erfolgreich beendet
Jedes Jahr kurz vor den Sommerferien steht ein Highlight für Werders Partnerschulen und -vereine an, der "100% Werder-Cup". Bei der diesjährigen Auflage konnten sich das Gymnasium Nordenham, die Oberschule Ronzelenstraße, der SV Werder Bremen, der TuS Woltersdorf und die Astrid-Lindgren-Schule durchsetzen.

Am Freitag stand zunächst das Finalturnier der Partnerschulen auf dem Programm. Im Endspiel der Jungen besiegte das Gymnasium Nordenham mit 1:0 die KGS Großefehn. Dritter wurde die Waldschule Hagen, die im Spiel um Platz 3 die KGS Stuhr-Moordeich mit 2:1 nach Elfmeterschießen bezwang. Bei den Mädchen freute sich das Team der Oberschule Ronzelenstraße am Ende über den Turniersieg. Die Spielerinnen setzten sich im Finale gegen die Oberschule Findorff mit 1:0 durch. Platz 3 belegte das Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst, das gegen die Ludgerus-Schule Vechta mit 4:3 nach Elfmeterschießen gewann. Am Samstag wurde an gleicher Stelle die Finalrunde der Vereine und der Förderschüler angepfiffen. In der männlichen Konkurrenz sicherten sich am Ende Werders U14-Junioren nach einem 1:0 gegen den VfL Oythe 1947 den Pokal, den sie als Gastgeber aber fairerweise dem zweitplatzierten Team überließen. Das Elfmeterschießen um Platz 3 konnte der WSC Frisia Wilhelmshaven mit einem 3:1-Sieg gegen die Leher Turnerschaft für sich entscheiden. Im Wettbewerb der Mädchenteams durften sich die Spielerinnen des TuS Woltersdorf über den Gesamtsieg freuen nachdem sie sich mit 2:0 gegen den VfL Wildeshausen durchgesetzt hatten. Platz 3 belegte der VfL Oythe 1947 nach einem 5:1-Elfmeterschießen über den VfB Germania Wiesmoor. Als Publikumsmagnet entpuppten sich wieder einmal die Begegnungen der Förderschüler. Die geistig und körperlich behinderten Sportler begeisterten mit unbändigem Einsatzwillen und hoher Spielfreude. Der Wanderpokal ging hier an die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht. Auf Rang 2 landete die Anne-Frank-Schule aus Bremerhaven vor dem TSV Achim auf Rang 3. Torschützenkönig wurde Jannik Wemken von der Astrid-Lindgren-Schule mit 14 Toren.
 Präsident Fischer bei der Siegerehrung Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter, der am Samstag die Siegerehrung der Mädchen- und der Förderteams übernahm, sprach allen teilnehmenden Mannschaften ein großes Lob aus: "Es hat mir große Freude bereitet, euch beim Fußballspielen zuzusehen. Ganz besonders vorbildlich finde ich, wie fair ihr miteinander umgegangen seid. Ich gratuliere euch allen zu den tollen Leistungen. Eigentlich gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner." Als Belohnung für den Einsatz durften sich alle Teams über eine Urkunde, goldene Medaillen und Turnbeutel von Werder Bremen freuen. Die jeweils erst- und zweitplatzierten Teams bekamen dazu noch eine besondere Überraschung. Die Jungen und die Förderschüler wurden zum Heimspiel des SV Werder gegen den Hamburger SV am 10.09.11 eingeladen, die Mädchen erhielten von ANZAG gesponserte Freikarten für das Viertelfinale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft kommenden Samstag in Wolfsburg.
 Rojhart, Jerome,Maverick, Alicia, Alex (stehend); Nico, Jannik, Bernhard, Daniel, (knieend) und Michelle
 (Text und Turnierfotos mit frdl. Genehmigung von Werder Bremen)
Herr Fischer wird 70

Im Januar feierte Klaus Dieter Fischer, der Geschäftsführer und Vereinspräsident von Werder Bremen, seinen 70. Geburtstag. Als kleinen Beitrag zu einer Videoshow vor 320 Gästen gratulierte die ALS mit folgendem Foto:

Updates 100% WERDER
Diese drei spannenden Spiele konnten wir in den letzten drei Jahren besuchen.

Herr Kühn und Herr Besser sind 2008 zum Partnerschulentag eingeladen, Sie besichtigen das Stadion und sehen den Spielern auch beim Training zu.


 Werder wünscht seinen Partnerschulen ein frohes Weihnachtsfest, eine nette Geste, über die wir uns sehr gefreut haben.

Wir sind Partnerschule des SV Werder Bremen
Werder setzt Zeichen: "100 Schulen - 100 Vereine" So eine Partnerschaft hat es noch nicht gegeben. Gemeinsam mit 100 Schulen und 100 Vereinen fördert der SV Werder Bremen den Fußball in der Region. Mit diesem von Werder-Vorstandsmitglied
Klaus-Dieter Fischer entwickelten Projekt sind die Grün-Weißen in Deutschland in einer Vorreiterrolle.
Zeitliche Entwicklung: Seit Februar stehen alle Partner fest und die Astrid-Lindgren-Schule gehört dazu.
Im November 2002 startete der Traditionsverein das bundesweit einmalige Projekt. Im Rahmen der wohl größten "Partnerschafts-Aktion" wurden 220 Schulen und 160 Vereine zwischen Stade, Lüneburger Heide und ostfriesischer Nordseeküste angeschrieben. Inhalt der Postsendung war ein verlockendes Angebot des Fußball-Bundesligisten. Der SV Werder zeigte darin Rahmenbedingungen auf, unter denen sich Schulen und Vereine als "100-Prozent-Partner" des Profi-Klubs bewerben konnten. Gefragt waren Kreativität und Engagement rund um den Fußball. Auf welches Interesse der SV Werder mit seiner Initiative gestoßen war, bekam er durch die Flut der Antworten zu spüren. Von den angeschriebenen 380 Institutionen bewarben sich 270 um den Platz an der Seite der Werderaner. Wie angekündigt bekamen jeweils 100 Schulen und 100 Vereine den Zuschlag. Seit Februar 2003 stehen alle "100-Prozent-Partner" fest.
Inhalte der Kooperationen: Weit mehr als nur Freikarten
Die offizielle Auftaktveranstaltung des Projekts "100 Schulen - 100 Vereine" fand im November 2002 im Schulzentrum Oyten statt. Hier wurde erstmals sichtbar, welche Früchte die Zusammenarbeit zwischen dem SV Werder und Schulen bzw. Vereinen tragen kann. Im Rahmen eines Projektstages besuchten Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Fischer, Trainer Dieter Eilts, die Profis Manuel Friedrich und Ivica Banovic und Amateurspieler Björn Schierenbeck die Schule. In einer Autogrammstunde, Diskussionsrunde und als Paten einzelner Stationen beantworteten sie Fragen, gaben Tipps und zeigten Wege zum Fußballprofi auf. In den Augen von Initiator Klaus-Dieter Fischer eine Veranstaltung mit Vorbildcharakter: "Genau so stellen wir uns die Kooperationen vor. Wir bieten im Rahmen unserer Möglichkeiten einiges an. Unsere 100-Prozent-Partner sollen jedoch selbst kreativ werden und Konzepte entwickeln, die sie dann gemeinsam mit uns umsetzen."
Die Angebote des SV Werder an die neuen Partner sind sehr vielfältig. Dazu gehören u.a.:
- der Besuch von Spielern bei Projektwochen
- der Besuch von Schulklassen/Jugendmannschaften beim SV Werder (Stadionführungen / Trainingsbesuche)
- der Besuch eines Heimspiels des SV Werder pro Saison (200 Freikarten)
- Besuch eines Werder-Trainers/-Spielers zur Gestaltung theoretischer und praktischer Unterrichtseinheiten "Fußball in der Schule" und in den Vereinen
- Spiele zwischen Schul-/Vereinsmannschaften gegen Werder-Jugendmannschaften
- Einladung der besten Fußballer der 100-Prozent-Partner zum Probetraining bei Werder-Jugendmannschaften
- Übersendung des WERDER-MAGAZINS und eines regelmäßigen Newsletters.
Ziele des Partnerprogramms: Stärkung des Nachwuchsfußballs in der Region
Wie ernst der SV Werder den Umgang mit den "100-Prozent-Partnern" nimmt, zeigt der Einsatz, mit dem die Bremer an die Herausforderung herangegangen sind. Von Beginn an wurde mit Helmut Dunker, ein Mitarbeiter beschäftigt, der sich ausschließlich um die Koordination des Projekts "100 Schulen - 100 Vereine" kümmert. Der SV Werder erhofft sich von der professionellen Begleitung des Projekts, das Erreichen der gesteckten Ziele. "In erster Linie geht es uns darum, die dauerhafte Fortentwicklung des Fußballsports in unserer Region zu unterstützen, natürlich insbesondere im Kinder- und Jugendbereich", umreißt Vorstandsmitglied Fischer die Absichten des Bundesligavereins und ergänzt: "Unsere Motivation besteht aber auch darin, der Enttäuschung entgegenzuwirken, die die Nichtberücksichtigung Bremens als Standort für die WM 2006 in der Region ausgelöst hat. Nicht zuletzt wollen wir natürlich die Jugendlichen in unserem Einzugsgebiet für den SV Werder begeistern."
Impressionen vom Spiel
Bierhoff, Klose und Owomoyela begeistern Bremer Kids
Das Länderspiel zwischen Deutschland und Südafrika am Mittwoch, 07.09.2005, im Bremer Weser-Stadion wirft immer größere Schatten voraus. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche aus Bremen und umzu, die mit ihrer Schule oder ihrem Verein an der Werder-Aktion "100 Schulen – 100 Vereine" teilnehmen, hatten schon am Freitag die Gelegenheit, Oliver Bierhoff, Miroslav Klose und Patrick Owomoyela einmal hautnah zu erleben.

Der DFB-Teammanager und die beiden Bremer Nationalspieler waren gemeinsam mit DFB-Mediendirektor Harald Stenger zu einer Pressekonferenz der etwas anderen Art ins Weser-Stadion gekommen. Denn es waren in erster Linie die Kinder und Jugendlichen, die die Fragen stellten, die Journalisten mussten sich zunächst "hinten anstellen". Und die Schüler beförderten teils Überraschendes zu Tage. So verriet Oliver Bierhoff mit einem Augenzwinkern, dass er manchmal neidisch auf die deutschen Fußballfrauen schaue, weil sie erfolgreicher sind und einen Titel nach dem anderen "hamstern". Er fügte hinzu: "Ich finde es super, wenn Mädchen Fußball spielen. Gestern war ich in einer Fußballschule, wo auch einige Mädchen dabei waren und war beeindruckt von ihrer Technik und ihrem Spielverständnis." Patrick Owomoyela erzählte den Kids unter anderem von seinem steilen Aufstieg aus der Regionalliga in die Nationalmannschaft. Auf die Frage, wer denn stärker sei, Werder oder die Nationalmannschaft, antwortete "Owo": "Ich glaube, dass die Nationalmannschaft zwar über das größere Potenzial verfügt. Aber natürlich hängt es auch davon ab, wo der Werder-Block spielen würde."
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Miro Klose wurde gefragt, ob man sich als Fußballprofi auch mit seinem Verein identifizieren müsse. Seine Antwort: "Man kann nicht die volle Leistung bringen, wenn man sich nicht mit dem Verein identifiziert. Hier in Bremen ist es wie in einer großen Familie, in der sich alle gut verstehen. Werder ist ein toller Verein. Es macht einfach riesigen Spaß, hier Fußball zu spielen." Und warum gibt es in Bremen kein WM-Spiel, Herr Bierhoff? Der Teammanager erklärte: "Zum Glück, aber auch leider Gottes gibt es in Deutschland sehr viele schöne Stadien. Ich weiß, dass die Entscheidung dem Organisations-Komittee sehr schwer gefallen ist. Deswegen findet ja auch das Länderspiel gegen Südafrika hier statt. Außerdem spielt Werder glücklicherweise in der Champions League, so dass der internationale Fußball in Bremen gut vertreten ist."
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Bierhoffs Fazit nach der Pressekonferenz fiel sehr positiv aus: "Es war eine optimale Einstimmung auf das Länderspiel und hat richtig Spaß gemacht. Die Kinder waren nicht nur gut drauf, sondern auch sehr gut vorbereitet." Für die Journalisten blieben so kaum noch Fragen offen. "Wir danken den Organisatoren von Werder Bremen unter der Leitung von Klaus-Dieter Fischer, dass sie diese Veranstaltung ermöglicht haben", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger. Nachdem die Kids sich mit Autogrammen von Miro Klose und Patrick Owomoyela eingedeckt hatten, gab es zum Abschluss noch eine tolle Überraschung: Allen anwesenden Kindern und Jugendlichen der "100 % Partner" überreichten Werder Bremen und der DFB je zwei Freikarten für das Länderspiel zwischen Deutschland und Südafrika.
Teilnehmende Schulen:
- IS Carl-Goerdeler-Straße Bremen
- Gymnasium Ganderkesee
- H/R Großheide
- SZ Schaumburger Straße
- Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule
- Bergiusschule Bremen-Horn
- Gymnasium Syke
- Gymnasium Johanneum
- Haupt- und Realschule Steimbke
- Realschule Lohne
- Everkampschule Wardenburg
- Haupt- und Realschule Lahmstedt
- Haupt- und Realschule Sittensen
- Gymnasium am Wall Verden
- KGS Moordeich
- Astrid-Lindgren-Schule Edewecht
Teilnehmende Vereine:
- ASV Ihlpohl
- TuS Sulingen
- FC Nienburg
- TSV Dannenberg
- VSK Osterholz-Scharmbeck
- MTV Soltau
- TuSG Ritterhude
- FC Burg Blau-Weiß Lohne
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